Editorial

 

03. Dezember 2021, 19 Uhr, Berlin
"Zusammen verbrennen wir die Angst", mit Rita Segato

 

«Wie konzipiert und entwirft man also ‹Pädagogiken wider die Grausamkeit›, die imstande sind, Sensibilität und Verbundenheit zurückzugewinnen, die sich den Zwängen der Zeit widersetzen und die vor allem alternative Wege aufzeigen?»
(Aus Rita Segato: Wieder die Grausamkeit. Für einen feministischen und dekolonialen Weg.

 

Ausgehend von Rita Segatos Buch findet eine Gesprächsrunde statt, in der die Autorin selbst, die Philosophin Eva von Redecker, das Performancekollektiv Lastesis, und die Journalistin und Soziologin Carolin Wiedemann über die Bedingungen für Allianzen des Widerstands in Lateinamerika und daraus resultierende mögliche Lehren für Europa diskutieren.

Mit: Rita Segato, Eva von Redecker und Lastesis.
Moderation: Carolin Wiedemann.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen HAU Hebbel am Ufer, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Mandelbaum Verlag
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22.11.: "Die Konturen der Welt" auf Radio Ö1

 

Die Welt ist kompliziert und die Darstellung von Zusammenhängen eine Herausforderung. Der Wissenschaftsexperte Gernot Waldner widmet sich in seinem Buch "Die Konturen der Welt" der Vermittlung und visuellen Bildgestaltung nach Otto Neurath. Die in den 20er und 30er Jahren von Neurath mitentwickelte "Wiener Methode der Bildstatistik" und seine auf allgemeine Verständlichkeit angelegte Symbolsprache machten den Wiener Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler berühmt ...

Leporello auf Radio Ö1, 22.11.2021, 7:52 Uhr - und danach sieben Tage zum Nachhören.

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Zum 60. Todestag von Leo Lania

 

Selten gelang es aus NS-Deutschland geflohenen Wissenschaftlern oder Künstlern, ihren Ruhm über das Exil hinweg zu retten. Einer war der österreichische Investigativ-Journalist und Schriftsteller Leo Lania, der sich nach dem Krieg eine neue Karriere aufbaute. Am 9. November 1961 starb er in München.

Ein Text & eine Sendung des Deutschlandfunk
Mehr zu Leo Lania, Der Außenminister
Mehr zu Michael Schweiger, "Hinter der Fassade der Wirklichkeit". Leben und Werk von Leo Lania

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100. Jubiläum Ilse Aichinger

 

Am 1.11.1921 wurde Ilse Aichinger geboren, gemeinsam mit Ihrer Zwillingsschwester Helga. Das 100. Jubiläum findet großen Widerhall im deutschsprachigen Feuilleton.

"Die Schriftstellerin Teresa Präauer wirft einen ganz genauen Blick auf die Sätze, Wörter und Verdichtungen Ilse Aichingers und auf Wien, den 'Schauplatz von Terror und Tod [...] und Stadt der Heimkehr und Entfremdung'". Rezension des Buchs Theresa Präauer über Ilse Aichinger, in: Spektrum der Tageszeitung Die Presse anlässlich des 100. Geburtstags von Ilse Aichinger: "Worte, so hart wie Glas".

"Literaturikone, die das Schweigen brach": Auch orf.at berichtet über Ilse Aichinger als Ikone der Nachkriegsliteratur.

Ilse Aichingers autobiografisch geprägter Roman „Die größere Hoffnung“ zählt zu den wichtigsten Werken der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und ist bei Mandelbaum als Klangbuch erschienen, mit Anne Bennent, Otto Lechner und Peter Rosmanith.

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Brassens, zum 100. Geburtstag, auf Ö1: Poet, Provokateur, Anarchist

 

"In zwei Teilen ... erzählen wir Biographisches vom Poeten mit Pfeife, Schnauzbart und Katzen, legen einige seiner wichtigsten Chansons auf und können auch mit neuen deutschen Übersetzungen aufwarten, denn pünktlich zum 100. Geburtstag veröffentlicht der Mandelbaum Verlag ein Buch mit sämtlichen Chanson-Texten auf Französisch und ins Deutsche übertragen vom renommierten Übersetzter Gisbert Haefs."

 

Miriam Jesser und Wolfgang Schlag gestalteten anlässlich des 100. Geburtstags von Georges Brassens eine zweiteilige Spielräume-Sendung auf Ö1: 20. und am 22. Oktober um 17.30 Uhr - und danach sieben Tage nachhörbar.

 

Wolfgang Hamm gestaltete ein Feature zu Leben und Werk von Georges Brassens in SWR2. Hier nachzuhören.

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Im Grenzland: Die "Süddeutsche" über Jonathan Garfinkels "Gelobtes Haus"

 

Die Recherche ist schmerzhaft für Jonathan Garfinkel. Nicht nur, weil er mit Steinen beworfen wird (von einem israelischen Kind) und mit Stöcken geschlagen (von einem palästinensischen Kind), sondern vor allem, weil seine Bekannten teilweise scharf kontern, wenn er ihnen unangenehme Fragen an den Kopf wirft. "Gelobtes Haus" ist ein mutiges Buch, das durch die Verletzlichkeit des Autors den Lesern die Chance bietet, ihre eigenen Grenzen im Kopf zu hinterfragen.

Kirsten Jöhlinger in der Süddeutschen Zeitung.
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