Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Cover: Rhythmen der Globalisierung

FELDBAUER, Peter / HÖDL, Gerald / LEHNERS, Jean-Paul (Hg.)
Rhythmen der Globalisierung
Expansion und Kontraktion zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert
256 Seiten
Format 12 x 21
englische Broschur
19.90 €
ISBN: 978385476-326-0
Erscheinungstermin Januar 2010
lieferbar

Weitere Bücher von FELDBAUER, Peter / HÖDL, Gerald / LEHNERS, Jean-Paul (Hg.): Die Welt im 16. Jahrhundert Die islamische Welt 1000 bis 1517 Venedig 800-1600 Entwicklung und Unterentwicklung Venedig 800 - 1600 Die Welt 1000-1250 Die Welt 1000-2000

FELDBAUER, Peter / HÖDL, Gerald / LEHNERS, Jean-Paul (Hg.)

Rhythmen der Globalisierung
Expansion und Kontraktion zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert

Der Prozess der Globalisierung zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert war in seinem Verlauf einer Vielzahl von Änderungen ausgesetzt. Der Band verhilft, das Verständnis dieser Prozesse zu vertiefen, indem er einen Überblick über die Expansionen und Kontraktionen gibt. Das Augenmerk gilt dabei vor allem jenen Perioden, wo es zu neuen Grenzziehungen und Fragmentierungen und damit verbunden zu Deglobalisierung kam. Die Vorstellung von Globalisierung als rhythmischem Prozess, der zwischen Expansion und Kontraktion oszilliert, basiert auf der Überzeugung, dass auch die aktuelle Globalisierungsphase kein unumkehrbarer historischer Trend ist. Die meisten Texte, die in den letzten Jahren zum Thema Globalisierung erschienen sind, begreifen das Phänomen als stetige, wenn auch ungleichmäßige Expansion. Im Mittelpunkt stehen dabei Zeiten der Beschleunigung, Ausdehnung, die quantitative Zunahme des interkontinentalen Austausches von Menschen, Waren, Ideen und Praktiken. Zeitlicher Ausgangspunkt der Untersuchung ist das Spätmittelalter, in dem zunächst die unterschiedlichen Teile Eurasiens durch ein - noch relativ lose geknüpftes - Netz ökonomischer, technologischer und kultureller Transfers ver bunden wurden, bevor es im 14. Jahrhundert durch vielfältige Krisen phänomene wieder ausgedünnt wurde. Den Abschluss bilden die Jahrzehnte nach dem 2.Weltkrieg, insbesondere die Jahre seit 1980, in denen im Bereich der Ökonomie eine neue Form und Intensität globaler Interaktionen erreicht wurde.